Die "Fun"-Flieger der AGVA

 

Dieser Flottenbereich steht ganz im Sinne des "Fun's"! Hier stellen wir unseren Piloten eine ganz besondere, - ja sogar für eine VA eine etwas aussergewöhnliche  Flottenkonstellation zur Verfügung. Sportflugzeuge - ausgediente Militärjets ... Neben dem normalen Linienflugdienst sollen diese Flugzeuge einfach mal für etwas Abwechlung sorgen.

 

Die Extra 300 ist ein Sport- und Kunstflugflugzeug. Es wurde als Hochleistungsflugzeug für den Wettbewerbs-Kunstflug entwickelt und ist eines der wenigen Flugzeuge, das heute in der Unlimited-Kategorie konkurrenzfähig ist. Gebaut wird es von der Extra Aircraft LLC durch die Extra Flugzeugproduktions- und Vertriebs GmbH am Verkehrslandeplatz Schwarze Heide in Hünxe, Deutschland. Konstrukteur ist der deutsche Walter Extra, selber ehemaliger Kunstflugpilot, der die Firma gegründet hat und deren Inhaber und Geschäftsführer war, bis sie in finanzielle Probleme geriet und von anderen Investoren übernommen wurde. Die Extra 300 wurde 1988 erstmals vorgestellt und wird seitdem in vielen verschiedenen Ausführungen sowohl einsitzig als auch zweisitzig hergestellt. Der Hauptunterschied zu ihren Vorgängern Extra 230 bzw. Extra 260 waren die aus Faserverbundwerkstoffen statt aus Holz gebauten Tragflächen und der stärkere Lycoming AEIO-540 Motor. Der Erstflug der D-EAEW mit Walter Extra an Bord war am 6. Mai 1988 und Anfang 1991 erhielt die Maschine ihre Musterzulassung. Die ursprüngliche Version hat ein symmetrisches Profil und null Grad Einstellwinkel und ist damit für den Kunstflug ausgelegt. Für das Red Bull Air Race wurde die Version 300SR mit einem angepassten asymmetrischen Flügelprofil mit erhöhtem Auftrieb (und dadurch einem engeren Kurvenradius) entwickelt. Die Extra 300 ist ein Hochleistungsflugzeug für die Kunstfliegerei. Viele Piloten nehmen damit an sportlichen Wettbewerben teil. Es gibt sie sowohl als einsitzige Ausführung wie die 300S (mit kürzerer Spannweite und Erstflug am 5. März 1992) und die 300SR, als auch als Zweisitzer wie die Extra 300L (mit tiefer gelegten Tragflächen) und 300LP. Sie wurde als Sportflugzeug für den Wettbewerbskunstflug entwickelt. Die Extra 200 ist eine ab 2005 vorgestellte Version mit schwächerem 147 kW Motor, die Extra 300SC eine auf den Kunstflug weiter optimierte Variante. Seit 2008 existieren mit der Extra 300/L und Extra 330SC zwei Versionen mit dem stärkerem Textron-Lycoming AEIO-580-EXP Motor mit 242 kW Leistung. Heute fliegen Kunstflugstaffeln wie etwa die 2 Excel Aviation Ltd oder die Royal Jordanian Falcons damit. Entworfen und entwickelt wurde die EA300 durch den Konstrukteur Walter Extra, gebaut wird die Maschine am Flugplatz Schwarze Heide Dinslaken, Nordrhein-Westfalen. Der Erstflug fand am 4. Mai 1992 statt.
Bezeichnung Typerating Gruppe C2
Extra 300S Updateinformation n/a

 

Der Eurofighter ist ein Mehrzweckkampfflugzeug, das von Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien in Gemeinschaftsproduktion entwickelt wurde. In Deutschland lief die Entwicklung zunächst unter dem Namen Jäger 90; die ersten Maschinen wurden unter dem Namen Eurofighter 2000 ausgeliefert, in der aktuellen Bezeichnung wird die Jahreszahl 2000 nicht mehr geführt. In Österreich und Deutschland trägt das Flugzeug den Namen Eurofighter, dagegen heißt es international Eurofighter Typhoon. Der Eurofighter ist ein einsitziges, allwetterfähiges Mehrzweckkampfflugzeug mit Deltaflügeln und Canards. Bei der Entwicklung wurde großes Augenmerk auf Wendigkeit, Vernetzung und Systeme zur elektronischen Kriegsführung gelegt; ebenso auf die Möglichkeit, Gegner in einem sehr breiten Frequenzbereich zu orten. Die leichte Konstruktion besteht zu 82 % aus Verbundwerkstoffen (70 % Kohlefaser, 12 % Glasfaser). Tragflächen und Rumpf sind aus Kohlefaser gefertigt. Die Entenflügel, Querruder und Teile der Triebwerke sowie der Flügelwurzeln bestehen aus einer Titanlegierung. Die Lufteinlässe, Vorflügel und die Vorderkante des Seitenleitwerks sind aus einer leichten Aluminium-Lithium-Legierung gefertigt; die Cockpiteinfassung besteht aus einer Magnesiumlegierung. Radome sind hauptsächlich aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Die Steuerung erfolgt über ein digitales, vierfach redundantes Fly-by-Wire-System, das die vom Piloten am Steuerknüppel ausgeführten Bewegungen über Sensoren aufnimmt. Somit steuert der Pilot nicht direkt die Ruderanlage an, sondern gibt den Flugkontrollcomputern die Fluglage vor, für die dann die optimalen Ruderstellungen abhängig von Fluglage, Geschwindigkeit, Luftdruck und Temperatur errechnet und die Ruder entsprechend angesteuert werden. Die vier vorhandenen Rechner verarbeiten die Eingabedaten und geben die Steuersignale an die Aktuatoren (Flächen, Klappen, Fahrwerk usw.) weiter. Der Eurofighter verwendet dazu zwei redundante Hydrauliksysteme, die mit einem Betriebsdruck von 275 bar arbeiten. Die Rollbewegung wird dabei nur von den Flaperons an der Flügelaußenseite verursacht, die Nickbewegung durch Canards und Höhenruder. Hinter der Cockpithaube befindet sich eine große Luftbremse. Die Flugsteuerung umfasst ebenfalls die Bewaffnung und die Treibstoffversorgung. Die Flight Control Computers (FCCs) sind untereinander verbunden und mit den einzelnen Sensoren und Anzeigen gekoppelt. Das Flight Control System (FCS) garantiert ein sogenanntes carefree handling (CFH). Der Pilot kann also seine Maschine nicht mit Flugmanövern überlasten und die Struktur beschädigen, sondern das FCS wird nur solche Manöver zulassen und ausführen, die der Eurofighter in der jeweiligen Situation auch verträgt. Das Flugzeug kann auch in der Luft betankt werden, dazu befindet sich rechts vor dem Cockpit eine abklappbare Betankungssonde. Ein Bremsschirm ist im Ansatz des Seitenleitwerks vorhanden, er wird nur im Notfall eingesetzt.
Bezeichnung Typerating Gruppe E
Eurofighter Updateinformation n/a

 

Die Hawker Siddeley Harrier ist ein einstrahliges senkrechtstartendes Kampfflugzeug aus britischer Produktion. Benannt wurde die Maschine nach der Greifvogelgattung Weihen (engl.: harrier) und ihrem Entwickler Hawker Siddeley. Die Harrier basiert auf dem Versuchsflugzeug und Erprobungsträger Hawker P.1127. Eine umfassende Weiterentwicklung stellt die AV-8B Harrier II von McDonnell Douglas dar. Sie wird auch als die zweite Generation der Harrier bezeichnet. Die Maschine wurde von Hawker Siddeley unter Leitung von Sidney Camm im Regierungsauftrag entwickelt. Der Erstflug fand 1966 statt. Die Harrier verfügt über ein Düsentriebwerk im Rumpf, dessen Abgasstrahl durch drehbare Schubdüsen nach unten bzw. nach hinten geleitet wird. In der Regel startet das Flugzeug nicht senkrecht, sondern mit einer kurzen Anlaufstrecke (STOVL) oder auf Flugzeugträgern über eine Rampe, jedoch ohne Katapulthilfe – so kann erheblich mehr zugeladen werden. Die Landung – mit dann in der Regel nur noch halbem Startgewicht – kann dagegen wieder senkrecht ablaufen. Drei der vier Harrier-Einsatzstaffeln der Royal Air Force gehörten zur RAF Germany. Die No. 3, 4 und 20 Squadron lagen bis 1977 in RAF Wildenrath und anschließend bis zur Außerdienststellung 1990 in RAF Gütersloh. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurden die nominell 36 Flugzeuge dort auf nur zwei Staffeln verteilt, die No. 3 und 4 Squadron. Während des Falkland-Krieges erwies sich die Harrier den reinen Jagdflugzeugen, wie der von den argentinischen Streitkräften eingesetzten Mirage III, im Luftkampf als ebenbürtig. Dies teils wegen der von den USA gelieferten AIM-9L Sidewinder-Luft-Luft-Raketen, hauptsächlich aber, weil das so nie vorgesehene Schwenken der Schubdüsen während des Fluges bisher nicht für möglich gehaltene Manöver gestattete. Für den anfangs geplanten Einsatzzweck als Jagdbomber zur Luftnahunterstützung war die Harrier jedoch zu schwach gepanzert. Die erste Generation der Harrier (GR.1/T.2/GR.3/T.4/T.8), zu der auch die Sea Harrier (FRS.1, FA.2) zählen, fliegen nur noch die thailändische und die indische Marine. Alle übrigen Nutzer verwenden die modernisierte, von der US-Firma McDonnell Douglas weiterentwickelte Version AV-8B Harrier II. Am 15. Dezember 2010 starteten von der RAF Cottesmore Air Station 16 Harrier zum einem letzten Flug in einer Diamant-Formation, damit endete die Ära der Hawker Siddeley Harrier in Großbritannien. Im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow stehen die XV278 und in der Flugausstellung Hermeskeil die XZ998.
Bezeichnung Typerating Gruppe E
Harrier Updateinformation n/a

 Quelle der Texte: Wikipedia / Lizenz

 

 

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