Die Propellermaschinen der AGVA

 

Die Diamond HK36 "Super Dimona" ist ein zweisitziger Reisemotorsegler des Österreichischen Herstellers Diamond Aircraft mit Sitz in Wiener Neustadt. Sie ist eine Weiterentwicklung der Hoffmann H36 Dimona. Angetrieben wird die HK36 von Rotax-Motoren zwischen 80 und 115 PS (60 und 86 kW). Das H steht für den Hauptkonstrukteur Wolf Hoffmann, das K für den Mitkonstrukteur Dierter Köhler. Die Hoffmann Dimonas sind mit Limbach L2000 Motoren und einem Spornrad-Fahrwerk ausgestattet. Zur Aufnahme der Rotax-Motoren wurden die Motorträger und -Verkleidungen der HK36 angepasst. Augenfälligste Unterschiede sind fehlende Fenster hinter dem Haubenrahmen und ggf. Winglets der Super Dimona. Aus der Super Dimona wurde die Diamond DA20/DV20 Katana entwickelt. Änderungen am Fahrwerk (Bugrad statt Spornrad) sowie komplett neue, kürzere Tragflächen mit Wölbklappen machten aus dem Motorsegler ein zweisitziges Leichtflugzeug. Das Bugradfahrwerk ist inzwischen auch bei der Super-Dimona erhältlich, so dass zwischen Super Dimona und Katana äußerlich - bis auf die größere Spannweite der Super Dimona - kaum noch Unterschiede feststellbar sind.
Bezeichnung Typerating Gruppe A1
Dimona HK 36 Updateinformation n/a

 

 Die DA20 Katana / DV20 Katana ist ein zweisitziges Leichtflugzeug, das von der Firma Diamond Aircraft in Österreich bzw. Kanada hergestellt wird. Sie ist eine Weiterentwicklung des Reisemotorseglers HK36 und besitzt daher sehr gute aerodynamische Eigenschaften. Dabei unterscheidet sie sich vor allem durch die kürzere Spannweite von 10,9 Meter von dem Motorsegler mit einer Spannweite von 16 Metern. Technisch nicht entscheidend ist die Unterscheidung zwischen den Ausführungen DA20 und DV20. Aufbauend auf der erfolgreichen DV20 Katana, die seit 1993 in Wiener Neustadt produziert wurde, entwickelte, zertifizierte und produzierte Diamond Aircraft Kanada 1994 ein leichtes, zweisitziges Verbundflugzeug: die DA20 Katana. Das Flugzeug ist hauptsächlich aus faserverstärktem Kunststoff gebaut und für seine Wirtschaftlichkeit bekannt. Daher wird es als Schulungsflugzeug für private und kommerzielle Piloten wie bspw. bei InterCockpit eingesetzt. In Deutschland weit verbreitet ist die DA20-A1 (DV20-A1) mit einem Rotax-Motor, der sowohl mit MoGas als auch mit AvGas betrieben werden kann. Die in Deutschland weniger verbreitete DA20-C1 mit einem Motor von Teledyne Continental benötigt dagegen zwingend AVGAS / 100LL. Diese Version ist vor allem in Nordamerika verbreitet. Große Schwester der Katana ist das viersitzige Motorflugzeug DA40, welches alternativ mit Benzin- oder Dieselmotor ausgerüstet werden kann.
Bezeichnung Typerating Gruppe A2
Katana DA 20 Updateinformation n/a

 

 

 Die auf der Cessna 170B basierende Maschine ist ein robustes, gutmütiges, viersitziges Leichtflugzeug, das von 1956 bis 1986 (mit einer Verkaufszahl von 1170 Stück allein im Jahr 1956) von Cessna und in Lizenz von Reims Aviation in Frankreich gebaut wurde. Seit 1997 wird sie wieder produziert. Sie steht in der Reihe einmotoriger Schulterdecker: neben der zweisitzigen Cessna 150/152 gibt es auch die bedingt kunstflugtaugliche Version „Aerobat“, die stärkere Cessna 182 Skylane, die sechssitzige Cessna 210 Centurion, die sechs- bis achtsitzige Cessna 206 Stationair, und die große Turboprop Cessna 208 Caravan (14-sitzig) bzw. Grand Caravan (16-sitzig). Die 150/152 und hier ungenannten Modelle werden nicht mehr hergestellt. Skyhawks gibt es mit 145 bis 180 PS und Reisegeschwindigkeiten von 105 bis 135 Knoten (195-250 km/h), die Mindestgeschwindigkeit ist 45 Knoten (84 km/h). Die Dienstgipfelhöhe liegt bei 13.500 Fuß (4.116 Meter) und damit genau im Bereich der durch BFU empfohlenen maximalen Höhe für Fliegen ohne zusätzlichen Sauerstoff. Vergleichbar mit der Cessna 172 ist die Piper Cherokee. Als Cessna 172 Rocket wurde sie auch mit einem 210 PS starken Continental Einspritzmotor gebaut. Hervorzuheben sind die Modelle 172RG Cutlass mit Einziehfahrwerk (retractable gear), oder mit Schwimmern (als „Conversion-Kit“ zum Umbau) für den Einsatz als Wasserflugzeug sowie Verstellpropeller und 172K Hawk XP, ebenfalls mit Verstellpropeller. Die Cessna 172 wird weltweit als Schulungsflugzeug für die Pilotenausbildung eingesetzt. Aufgrund ihrer Manövrierbarkeit und Langsamflugeigenschaften, in Verbindung mit vergleichsweise geringen Betriebs- und Wartungskosten, wird die C 172 gern als das klassische "Sportflugzeug" angesehen. Betrieben wird es dabei hauptsächlich von Flugschulen, Vereinen und von Privatpersonen. Wegen der gutmütigen und sicheren Flugeigenschaften wird das Muster auch gern zum verchartern (vermieten) verwendet.
Bezeichnung Typerating Gruppe A2
Cessna C172SP Skyhawk Updateinformation n/a

 

 

 Die Piper PA-28 ist ein einmotoriges, viersitziges Leichtflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Piper. Man spricht allgemein von der Piper Cherokee-Serie. Dieser Flugzeugtyp ist der meistgebaute Flugzeugtyp der Firma Piper. Der Erstflug des Typs fand am 10. Februar 1961 statt. Die Piper PA-28 wird auch heute noch in der Version Warrior III versehen mit einem modernen Glascockpit gebaut. Der freitragende Tiefdecker in Vollaluminiumbauweise ist, neben der Cessna 172, ein Standardflugzeug in der Allgemeinen Luftfahrt, sowohl in der Schulung, als auch in der Vercharterung.
Bezeichnung Typerating Gruppe A2
Piper PA28 201R-T Turbo Arrow Updateinformation n/a

 

 

 Die Lancair IV ist ein einmotoriges und viersitziges Propellerflugzeug des amerikanischen Herstellers Lancair. Es besteht aus einem Kohlefaserverbund-Werkstoff und kann als Bausatz erworben werden. Flügel und Rumpf wurden für hohe Geschwindigkeit ausgelegt. Bei etwa halber Motorleistung benötigt das Flugzeug nur ca. 10 Liter Treibstoff pro 100 km bei einer Geschwindigkeit von ca. 300 km/h. Die maximale Geschwindigkeit beträgt ca. 530 km/h. Die maximale Reichweite ist 4800 km.
Bezeichnung Typerating Gruppe A2
Lancair Updateinformation n/a

 

 

 

Die DHC-6 Twin Otter ist ein 20-sitziges STOL-Flugzeug, das ursprünglich von de Havilland Canada und später von Bombardier hergestellt wurde. Nach einer Produktionsunterbrechung wird heute eine neu entwickelte Version, die DHC-6 400 von Viking Air angeboten. Die Turboprop-Maschine ist als Hochdecker ausgelegt und verfügt über ein feststehendes Fahrwerk bzw. Schwimmer. Die Verstellpropeller ermöglichen eine Schubumkehr und auch eigenständiges Manövrieren am Boden. Das Flugzeug ist für extrem kurze Start- und Landebahnen optimiert und benötigt eine Pistenlänge von nur 366 m. Die DHC-6 hatte ihren Erstflug am 20. Mai 1965. Insgesamt wurden 844 Maschinen gebaut, die Produktion endete 1988. 575 davon flogen noch im Jahr 2007. Im Jahr 2006 erwarb Viking Air die Produktionsrechte von Bombardier Aerospace, im Dezember 2007 wurde wieder mit der Produktion begonnen. Der Erstflug der DHC-6-400 genannten Version fand am 1. Oktober 2008 in kanadischen Victoria statt. Der Erstflug der ersten Serienmaschine mit der Kennung C-FMJO erfolgte am 16. Februar 2010. Nach der offiziellen Zulassung soll eine der ersten Maschinen noch 2010 an die schweizerische Zimex Aviation ausgeliefert werden. Andere Erstkunden sind die Trans Maldivian Airways mit 5 Bestellungen oder 6 Exemplare für die Loch Ard Otters LLC in Florida.
Bezeichnung Typerating Gruppe C2
Twin Otter Updateinformation n/a

 

 

 

Die DHC-6 Twin Otter ist ein 20-sitziges STOL-Flugzeug, das ursprünglich von de Havilland Canada und später von Bombardier hergestellt wurde. Nach einer Produktionsunterbrechung wird heute eine neu entwickelte Version, die DHC-6 400 von Viking Air angeboten. Die Turboprop-Maschine ist als Hochdecker ausgelegt und verfügt über ein feststehendes Fahrwerk bzw. Schwimmer. Die Verstellpropeller ermöglichen eine Schubumkehr und auch eigenständiges Manövrieren am Boden. Das Flugzeug ist für extrem kurze Start- und Landebahnen optimiert und benötigt eine Pistenlänge von nur 366 m. Die DHC-6 hatte ihren Erstflug am 20. Mai 1965. Insgesamt wurden 844 Maschinen gebaut, die Produktion endete 1988. 575 davon flogen noch im Jahr 2007. Im Jahr 2006 erwarb Viking Air die Produktionsrechte von Bombardier Aerospace, im Dezember 2007 wurde wieder mit der Produktion begonnen. Der Erstflug der DHC-6-400 genannten Version fand am 1. Oktober 2008 in kanadischen Victoria statt. Der Erstflug der ersten Serienmaschine mit der Kennung C-FMJO erfolgte am 16. Februar 2010. Nach der offiziellen Zulassung soll eine der ersten Maschinen noch 2010 an die schweizerische Zimex Aviation ausgeliefert werden. Andere Erstkunden sind die Trans Maldivian Airways mit 5 Bestellungen oder 6 Exemplare für die Loch Ard Otters LLC in Florida. Von der Twin Otter gab es neben der Standardausführung mit Rädern auch Versionen, die mit Schwimmern oder Kufen ausgestattet wurden. Für touristische Zwecke gibt es auch eine Version mit größeren Fenstern, „Vistaliner“ genannt.
Bezeichnung Typerating Gruppe CW
Twin Otter Sea Updateinformation n/a
 
 

 

 

Die de Havilland Canada DHC-3 Otter ist ein einmotoriges Propellerflugzeug des kanadischen Herstellers de Havilland Canada. Sie ist die vergrößerte Variante der DHC-2 Beaver. Verwendung fand sie unter anderem als Buschflugzeug und Militärtransporter. Die Otter diente als Konstruktionsgrundlage für die mit zwei Turboprop-Motoren ausgestattete Twin Otter. De Havilland Canada begann Anfang 1951 mit der Entwicklung eines robusten STOL-fähigen Mehrzweck-Transportflugzeugs, nachdem bereits die Beaver erfolgreich eingeführt worden war. Der neue, ursprünglich als King Beaver bezeichnete einmotorige Hochdecker sollte höhere Nutzlasten transportieren können als sein Vorgänger. Der neue Entwurf sah gegenüber der Beaver einen längeren Rumpf und eine größere Spannweite vor. Die Zahl der Passagierplätze konnte so auf bis zu elf gesteigert werden. Der Antrieb bestand aus einem 450 kW starken Pratt & Whitney R-1340-Wasp-Sternmotor. Die Otter konnte wie der Vorgänger mit Skiern oder Schwimmern ausgestattet werden. Der Erstflug erfolgte am 12. Dezember] 1951. Im Oktober 1952 erhielt die Otter die kanadische Zulassung als Land- und Wasserflugzeug. Kurz darauf begann die Serienproduktion. Am 14. März 1955 wurden die ersten sechs Maschinen an die US Army ausgeliefert, die in der Arktis Beobachtungsaufgaben wahrnehmen sollten. Bis 1967 wurden 466 Exemplare gebaut. Einige Maschinen wurden zu Turbopropflugzeugen umgebaut und erhielten einen Pratt & Whitney Canada PT6-Antrieb, den tschechischen Walter 601-Motor oder ein Garrett/Honeywell TPE331-10-Triebwerk. Diese Flugzeuge erhielten die Bezeichnung Turbo-Otter. Gelegentlich wurden die Maschinen von Airtech Canada auf Sternmotoren ASz-62IR-M18 der polnischen Marke PEZETEL umgerüstet. Sie hießen dann DHC-3/1000.
Bezeichnung Typerating Gruppe C2
Super Otter Updateinformation n/a

 

 

 

Die de Havilland Canada DHC-3 Otter ist ein einmotoriges Propellerflugzeug des kanadischen Herstellers de Havilland Canada. Sie ist die vergrößerte Variante der DHC-2 Beaver. Verwendung fand sie unter anderem als Buschflugzeug und Militärtransporter. Die Otter diente als Konstruktionsgrundlage für die mit zwei Turboprop-Motoren ausgestattete Twin Otter. De Havilland Canada begann Anfang 1951 mit der Entwicklung eines robusten STOL-fähigen Mehrzweck-Transportflugzeugs, nachdem bereits die Beaver erfolgreich eingeführt worden war. Der neue, ursprünglich als King Beaver bezeichnete einmotorige Hochdecker sollte höhere Nutzlasten transportieren können als sein Vorgänger. Der neue Entwurf sah gegenüber der Beaver einen längeren Rumpf und eine größere Spannweite vor. Die Zahl der Passagierplätze konnte so auf bis zu elf gesteigert werden. Der Antrieb bestand aus einem 450 kW starken Pratt & Whitney R-1340-Wasp-Sternmotor. Die Otter konnte wie der Vorgänger mit Skiern oder Schwimmern ausgestattet werden. Der Erstflug erfolgte am 12. Dezember] 1951. Im Oktober 1952 erhielt die Otter die kanadische Zulassung als Land- und Wasserflugzeug. Kurz darauf begann die Serienproduktion. Am 14. März 1955 wurden die ersten sechs Maschinen an die US Army ausgeliefert, die in der Arktis Beobachtungsaufgaben wahrnehmen sollten. Bis 1967 wurden 466 Exemplare gebaut. Einige Maschinen wurden zu Turbopropflugzeugen umgebaut und erhielten einen Pratt & Whitney Canada PT6-Antrieb, den tschechischen Walter 601-Motor oder ein Garrett/Honeywell TPE331-10-Triebwerk. Diese Flugzeuge erhielten die Bezeichnung Turbo-Otter. Gelegentlich wurden die Maschinen von Airtech Canada auf Sternmotoren ASz-62IR-M18 der polnischen Marke PEZETEL umgerüstet. Sie hießen dann DHC-3/1000.
Bezeichnung Typerating Gruppe CW
Super Otter Sea Updateinformation n/a

 

 

 

Die King Air aus der Beechcraft Family von Hawker Beechcraft ist ein zweimotoriges Hochleistungs-Turbopropflugzeug mit Druckkabine. Sie ist ein Geschäftsreiseflugzeug und ist für bis zu 17 Personen zugelassen, hat aber üblicherweise nur 7 bis 11 Sitzplätze. Haupteinsatzbereich ist der geschäftliche Charterflug. Die Beech Aircraft Corporation (heute Hawker Beechcraft) begann am 15. Mai 1963 mit Testflügen ihres neuen Flugzeugmodelles der King Air. Im Mai 1964 bekam die C 90 die Freigabe durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA. Am 9. September 1964 wurde das erste Serienmodell vom Typ King Air 90 produziert und Ende 1968 waren schon mehr als 400 Flugzeuge dieses Typs ausgeliefert. Damaliger Kaufpreis: 320.000 Dollar. Im Herbst 1966 bestellte die US-Army 48 King Air im Wert von 10 Millionen US-Dollar als Trainingsflugzeuge. Am 23. Mai 1969 wurde das leistungsgesteigerte Model King Air 100 eingeführt. Im Laufe der Zeit wurde die King Air weiter verbessert und so entstanden die gegenüber ihren Vorgängerversion weiter verbesserten Varianten: A90, B90, C90, A100 (als einzige der gesamten Baureihe mit Garrett-Triebwerken anstelle der Triebwerke von Pratt & Whitney), E90, F90-I, F90-II, C90A und C90B. Im Gegensatz zur übrigen Reihe der King Air 90 verfügt die Version F90 über ein T-Leitwerk. Die neueste Version soll ab Anfang 2010 die C90GTx werden, welche die aktuelle C90GTi ablösen soll und durch die Erhöhung der maximalen Startmasse eine wesentliche Steigerung der Zuladung ermöglicht. Am 12. August 1970 wurde die 500. King Air an einen kanadischen Händler ausgeliefert. Im April 1972 folgte ein weiterer Großauftrag der US-Army über 12 Millionen US-Dollar. Am 27. Oktober 1972 wurde dann die deutlich größere und auch leistungsstärkere Version King Air 200 eingeführt, die 1984 durch das in Details verbesserte Modell B200 abgelöst wurde. Ein leistungsgesteigertes Modell, die King Air 300 machte ihren Erstflug am 3. September 1983 und wurde 1988 von dem bis heute größten und leistungsstärksten Modell der King Air Familie, der King Air 350, abgelöst. Bis 1996 wurden 5.000 Flugzeuge vom Modell King Air ausgeliefert, mehr als 1.000 davon an Regierungen. Flugzeuge dieses Typs in allen Varianten sind rund um den Globus zu finden. Derzeit in Produktion sind die C90B, B200 GT und B350. Die King Air 350 unterscheidet sich von den übrigen Versionen durch Winglets. Ende 2007 erhielten die verbesserten Versionen King Air B200GT (neues und stärkeres Triebwerk PT6A-52, Preis 5,3 Millionen US-Dollar) und King Air 350ER (Reichweite auf 4760 km gesteigert) ihre Zulassung durch die FAA. Anfang 2010 folgte die Zulassung der King Air 350i durch die EASA und FAA die sich durch eine neue Kabinenausstattung von der Basisversion unterscheidet. Am 10. Juni 2009 hatte die Militärversion MC-12W der King Air 350 ihren ersten Einsatz im Irak. Bei der Maschine handelt es sich um ein bemanntes Überwachungsflugzeug mit Sigint Elektronik, einem Wescam-MX-15 Sensorbehälter unter dem Rumpf und zwei Bedienkonsolen in der Kabine. Insgesamt sollen 37 Stück für die US-Streitkräfte angeschafft werden. Am 11. November 2010 rollte die 2000. King Air C90 (eine C90Tx) aus der Fertigungshalle in Wichita.

Bezeichnung Typerating Gruppe C3
KingAir B200 Ambulanz Updateinformation n/a

 

 

Die King Air aus der Beechcraft Family von Hawker Beechcraft ist ein zweimotoriges Hochleistungs-Turbopropflugzeug mit Druckkabine. Sie ist ein Geschäftsreiseflugzeug und ist für bis zu 17 Personen zugelassen, hat aber üblicherweise nur 7 bis 11 Sitzplätze. Haupteinsatzbereich ist der geschäftliche Charterflug. Die Beech Aircraft Corporation (heute Hawker Beechcraft) begann am 15. Mai 1963 mit Testflügen ihres neuen Flugzeugmodelles der King Air. Im Mai 1964 bekam die C 90 die Freigabe durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA. Am 9. September 1964 wurde das erste Serienmodell vom Typ King Air 90 produziert und Ende 1968 waren schon mehr als 400 Flugzeuge dieses Typs ausgeliefert. Damaliger Kaufpreis: 320.000 Dollar. Im Herbst 1966 bestellte die US-Army 48 King Air im Wert von 10 Millionen US-Dollar als Trainingsflugzeuge. Am 23. Mai 1969 wurde das leistungsgesteigerte Model King Air 100 eingeführt. Im Laufe der Zeit wurde die King Air weiter verbessert und so entstanden die gegenüber ihren Vorgängerversion weiter verbesserten Varianten: A90, B90, C90, A100 (als einzige der gesamten Baureihe mit Garrett-Triebwerken anstelle der Triebwerke von Pratt & Whitney), E90, F90-I, F90-II, C90A und C90B. Im Gegensatz zur übrigen Reihe der King Air 90 verfügt die Version F90 über ein T-Leitwerk. Die neueste Version soll ab Anfang 2010 die C90GTx werden, welche die aktuelle C90GTi ablösen soll und durch die Erhöhung der maximalen Startmasse eine wesentliche Steigerung der Zuladung ermöglicht. Am 12. August 1970 wurde die 500. King Air an einen kanadischen Händler ausgeliefert. Im April 1972 folgte ein weiterer Großauftrag der US-Army über 12 Millionen US-Dollar. Am 27. Oktober 1972 wurde dann die deutlich größere und auch leistungsstärkere Version King Air 200 eingeführt, die 1984 durch das in Details verbesserte Modell B200 abgelöst wurde. Ein leistungsgesteigertes Modell, die King Air 300 machte ihren Erstflug am 3. September 1983 und wurde 1988 von dem bis heute größten und leistungsstärksten Modell der King Air Familie, der King Air 350, abgelöst. Bis 1996 wurden 5.000 Flugzeuge vom Modell King Air ausgeliefert, mehr als 1.000 davon an Regierungen. Flugzeuge dieses Typs in allen Varianten sind rund um den Globus zu finden. Derzeit in Produktion sind die C90B, B200 GT und B350. Die King Air 350 unterscheidet sich von den übrigen Versionen durch Winglets. Ende 2007 erhielten die verbesserten Versionen King Air B200GT (neues und stärkeres Triebwerk PT6A-52, Preis 5,3 Millionen US-Dollar) und King Air 350ER (Reichweite auf 4760 km gesteigert) ihre Zulassung durch die FAA. Anfang 2010 folgte die Zulassung der King Air 350i durch die EASA und FAA die sich durch eine neue Kabinenausstattung von der Basisversion unterscheidet. Am 10. Juni 2009 hatte die Militärversion MC-12W der King Air 350 ihren ersten Einsatz im Irak. Bei der Maschine handelt es sich um ein bemanntes Überwachungsflugzeug mit Sigint Elektronik, einem Wescam-MX-15 Sensorbehälter unter dem Rumpf und zwei Bedienkonsolen in der Kabine. Insgesamt sollen 37 Stück für die US-Streitkräfte angeschafft werden. Am 11. November 2010 rollte die 2000. King Air C90 (eine C90Tx) aus der Fertigungshalle in Wichita.

Bezeichnung Typerating Gruppe C3
KingAir A350 Updateinformation n/a

 

 

 Die Bombardier Q Series, früher de Havilland Canada DHC-8 oder Dash 8 genannt, ist eine zweimotorige Turboprop-Regionalflugzeug-Familie. Sie wurde Anfang der 1980er Jahre vom Flugzeughersteller de Havilland Canada entwickelt. Heute wird die Dash 8 vom Unternehmen Bombardier Aerospace gefertigt, das im Jahr 1992 DHC von Boeing erwarb und als Tochtergesellschaft in seinen Konzern eingliederte. Die Dash 8 war die erste der neuen Generation von leistungsstarken Turboprop-Maschinen, die in den 1980er Jahren auf den Markt kamen. De Havilland Canada begann mit ihrer Entwicklung als Nachfolger für die viermotorige DHC-7 im Jahre 1980. Ihren Erstflug hatte die DHC-8 am 20. Juni 1983, ein Jahr später ging sie in die Serienproduktion. Ab dem zweiten Quartal 1996 wurden alle neuen Dash 8 (inklusive des Typs 400) mit einer aktiven Geräusch- und Vibrationsdämmung (Noise and Vibration Suppression, NVS) versehen, da Bombardier das Innengeräusch und die Vibrationen während des Fluges denen eines strahlgetriebenen Passagierjets angleichen wollte. Um diese verbesserten Flugeigenschaften und den höheren Komfort noch zu verdeutlichen, wurde der Name der Maschinen von Dash 8 in Dash 8Q („quiet“) geändert. Heute bietet Bombardier die Modellreihe als Q 200, Q 300 und Q 400 (Q Series) an. Die Maschinen dieses Typs gelten als besonders sicher, da bei einem Triebwerksausfall der verbleibende Motor 10% mehr Leistung aufbringen und das Flugzeug somit sicher weiterfliegen kann. Die Hauptkonkurrenten der Dash 8 sind die ATR 42 und ATR 72, wie auch die alternde Fokker 50. Die erste Version – die Dash 8-100 mit 36 Sitzen – hatte ihren Erstflug am 20. Juni 1983. Es folgte knapp 10 Jahre später die 200er Serie mit neuen Triebwerken. Mit diesen ist die Maschine knapp 30 km/h schneller und ermöglicht ein höheres Abfluggewicht. Die dann folgende 300er Version wurde um 3,43 m gestreckt (jetzt 56 Passagiere). Die neueste Version (Erstflug am 31. Januar 1998) ist die de Havilland Canada Dash 8Q-400 mit bis zu 78 Passagieren und nochmals verbesserten, leiseren Triebwerken. Erstauslieferung dieser Maschinen war im Sommer 1999.
Bezeichnung Typerating Gruppe C3
Dash 8-100 Updateinformation

n/a

 

 Die Dornier 328 ist ein zweimotoriges Verkehrsflugzeug, das ursprünglich noch von den Dornier-Werken geplant und entworfen und dann später von der Dornier Luftfahrt GmbH als Teil Regionalflugzeugbau der ehemaligen Daimler-Benz-Tochter DASA gebaut und vertrieben wurde. Es ist das letzte geflogene Flugzeugbaumuster, das noch den alten Dornier-Werken zugeordnet werden kann. Es ist auch das letzte Verkehrsflugzeug, das bislang von einer deutschen Firma komplett entwickelt und gebaut wurde. Die Entwicklung der 328 reicht bis in die 1980er Jahre zurück. Sie sollte die Dornier 228 ablösen. Damals kam Dornier durch Marktforschung zu der Erkenntnis, dass im Segment der kleinen Regionalflugzeuge bis 33 Passagiere eine Marktlücke vorhanden sei. Die Maschine wurde auf Basis eines neuen kreisrunden Rumpfes mit 2,18 m Kabinenbreite, kombiniert mit dem vorhandenen und fertig entwickelten Tragflügel der Do-228 TNT sehr erfolgversprechend konzipiert. Daraufhin wurde im Dezember 1988 mit der Entwicklung eines neuen Flugzeugs, der Dornier 328-100, begonnen. Der Erstflug fand drei Jahre später am 6. Dezember 1991 statt, die Zertifizierung folgte im Oktober 1993.
Bezeichnung Typerating Gruppe C3
Dornier 328-100 Updateinformation n/a
 
 
 
 Die ATR 72 ist ein vom französisch-italienischen Konsortium Avions de Transport Régional hergestelltes Flugzeug. Die ATR 72 wird als Fracht- und Passagierflugzeug besonders auf Kurzstrecken eingesetzt. Die ATR 72 ist die um 4,5 m gestreckte Version der ATR 42. Wie diese ist sie mit zwei Turboprop-Triebwerken ausgestattet. Neben dem verlängerten Fluggastraum wurden auch die Tragflächen vergrößert. Da sich in den Tragflächen die Tanks des Flugzeugs befinden, hat die ATR 72 auch einen größeren Tank und damit eine höhere Reichweite. Ein Hilfstriebwerk ist nicht vorhanden, stattdessen kann das rechte Triebwerk am Boden weiterlaufen, denn der Propeller kann mit einer speziellen Bremse stillgelegt werden. Durch die Länge der ATR 72 hinter dem Hauptfahrwerk neigt sie zur Hecklastigkeit, was bei der Beladung am Boden zum nach hinten Kippen der Maschine führen kann. Dieses tritt vor allem bei falscher Beladung und beim schnellen Aufstehen der Fluggäste, die dann gesammelt nach hinten laufen, auf. Damit das Flugzeug nicht komplett nach hinten auf das Heck fallen kann, wird ein kurzer Stab unter dem Heck angebracht, der dieses auffängt.
Bezeichnung Typerating Gruppe C3
ATR72-500 Updateinformation n/a
 
 
 
 Die Lockheed C-130 Hercules der Lockheed Corporation ist eines der vielseitigsten und am weitesten verbreiteten militärischen Transportflugzeuge. Mit ihren diversen Weiterentwicklungen ist sie außerdem eines der am längsten gebauten Flugzeuge der Welt. Der Schulterdecker wird von vier Turboprop-Triebwerken angetrieben. Die C-130 wies keine unerprobten oder radikal veränderten Baugruppen auf, sondern verband alle bis dahin bereits angewandten Neuheiten. Zur Beladung erhielt sie am Heck eine Rampenauffahrt mit einem Lukenpaar, das sich auch während des Fluges hydraulisch öffnen ließ. Die untere Luke wurde als Auffahrt benutzt. Hinter der Rampe begann der 12,62 Meter lange Laderaum mit einer Breite von 3,05 Metern und einer Höhe von 2,74 Metern. Der Boden bestand aus großen selbsttragenden Blechen einer Aluminiumlegierung, die bei geringem Gewicht eine hohe Tragfähigkeit besaßen.Eine weitere Besonderheit waren die Triebwerke. Gerade noch rechtzeitig hatte die Firma Allison, ein Tochterunternehmen von General Motors, das einwellige Turboprop-Triebwerk T56 mit 2798 kW (3750 PS) fertiggestellt. Im Vergleich zu den bisherigen Triebwerken war es winzig und füllte nur einen kleinen Teil der Motorgondel aus. Der größte Teil der Gondel wurde vom Getriebe und der Antriebswelle eingenommen. Zunächst übertrug das Triebwerk seine Kraft auf dreiblättrige Turboelectric-Propeller von Curtiss-Wright. Wenig später kamen Aeroproducts-Propeller mit vier Blättern zum Einsatz. Die Integraltanks zwischen den Tragflächenrippen fassten insgesamt 19.876 Liter Kraftstoff. Außerdem konnten zwei Abwurftanks mit einem Fassungsvermögen von je 1.705 Litern mitgeführt werden. Als Starthilfe ließen sich am Rumpf acht Raketen mit jeweils rund 4,5 kN Schub montieren.Das geräumige Cockpit zeichnete sich durch eine ausgezeichnete Rundumsicht aus. Gegenüber Transportflugzeugen mit Kolbentriebwerken fiel der niedrigere Lärmpegel und die Vibrationsdämpfung im Cockpit positiv auf.
Bezeichnung Typerating Gruppe I
Lockheed C130 Updateinformation n/a
 
 
 
 Zeppelin NT (Zeppelin Neuer Technologie) ist eine Luftschiff-Baureihe, die seit den 1990er Jahren in Friedrichshafen gefertigt wird. Die Luftschiffe des NT-Typs sind die größten aktiven Luftschiffe und die einzigen mit einem inneren Gerüst, sogenannte halbstarre Luftschiffe. Sie werden von der Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co. KG (ZLT) gebaut, die Teil des Zeppelin-Konzerns ist und die Tradition der unter dem Namen von Ferdinand Graf von Zeppelin gegründeten Gesellschaften fortsetzen möchte. Diese konstruierten, bauten und betrieben im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts die weltberühmten Zeppelin-Starrluftschiffe. Die Ära der historischen Zeppeline endete 1940, nachdem die beiden letzten Starrluftschiffe LZ 127 „Graf Zeppelin“ und LZ 130 „Graf Zeppelin II“ auf Befehl der Reichsführung verschrottet und deren Hallen in Frankfurt/Main zerstört worden waren. Erst 1989 wurden die ersten offiziellen Studien, die die Machbarkeit für einen neuen Zeppelin aufzeigen sollten, angefertigt. Am Ende des folgenden Jahres zeigte eine Marktstudie ein Absatzpotenzial von damals bis zu 80 Zeppelinen. 1990 wurde auch ein Patent auf ein „halbstarres Luftschiff mit Druck gestützter Hülle“ für die immer noch existierende, 1908 von Graf Ferdinand gegründete Luftschiffbau Zeppelin GmbH angemeldet. Daraufhin wurde im September 1993 die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co. KG (ZLT) gegründet. Hauptanteilseigner sind die Luftschiffbau Zeppelin GmbH und die ZF Friedrichshafen AG. 1995 begann der Bau des ersten Zeppelin NT. Der Jungfernflug des Prototyps fand am 18. September 1997 statt. Im Juli 2000 wurde dieses erste Schiff vom Typ Zeppelin NT 07 mit der internen Bezeichnung SN 01 anlässlich des einhundertsten Jahrestages des ersten Zeppelinaufstiegs auf den Namen D-LZFN „Friedrichshafen“ getauft. Im Jahr darauf, am 26. April 2001, erhielt es nach knapp 1000 Flugstunden und 3600 Flugkilometern anlässlich der Luftfahrtmesse „AERO 2001“ in Friedrichshafen die Musterzulassung vom Luftfahrt-Bundesamt. Gleichzeitig wurde die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH als Luftfahrt-Herstellbetrieb zertifiziert. In diesem Jahr begann auch der kommerzielle Betrieb und mit dem Baubeginn des zweiten Zeppelin NT 07 die Serienfertigung dieses Luftschifftyps. Im Januar 2001 war die Deutsche Zeppelin-Reederei GmbH (DZR) als Tochterunternehmen der ZLG gegründet worden. Sie betreibt die Luftschiffe ähnlich einer Fluggesellschaft. Daneben vermarktet sie auch die Werbefläche auf der Hülle und bildet neue Piloten aus. Den gleichen Firmennamen trug bereits eine Betreibergesellschaft von Zeppelinen vor dem Zweiten Weltkrieg (siehe auch DELAG). Das erste Serienluftschiff (SN 02) wurde am 10. August 2001 auf den Namen D-LZZR „Bodensee“ getauft und nahm am 15. August den Passagierflugbetrieb auf. Bereits in den 1920er Jahren trug der Zeppelin LZ 120 diesen Namen. Am 8. Februar 2003 startete dann das zweite Serienluftschiff (SN 03) zu seinem Erstflug. Es trägt die Kennung D-LZZF. Im Mai des Jahres erhielt der Zeppelin NT die Zulassung für Nachtflüge unter Sichtflugregelung (NVFR). Der Prototyp „Friedrichshafen“ diente anfangs vor allem für die Pilotenausbildung, Sonderflüge und als „Vorführmodell“, während alle weiteren Schiffe kommerziell eingesetzt werden. Im Mai 2004 startete die D-LZFN „Friedrichshafen“ zu einer Osteuropatour für ein neues BMW-Modell. Sie führte unter anderem in die Slowakei, nach Rumänien, Kroatien, Slowenien, in die Türkei, nach Bulgarien und in die Ukraine. Es wurden auch wieder Postflüge durchgeführt, deren Sonderstempel bei Philatelisten (Briefmarkensammlern) heute, wie auch schon bei den historischen Zeppelinen, sehr begehrt sind.
Bezeichnung Typerating Gruppe C1
Zeppelin NT-07 Updateinformation n/a
 
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